SLA-Logo klar

Geobasierte Antragstellung

Hinweise zur geobasierten Antragstellung


Zum Antragsverfahren 2016 wurde die geobasierte Antragstellung eingeführt. Diese Grundsätze gelten auch für das Antragsverfahren 2018.

Eine Fläche wird seit dem Antragsverfahren 2016 nicht mehr über die eingetragene Hektargröße (numerisch) beantragt, sondern nur noch über die digital im ANDI-Programm anzufertigende Zeichnung der beantragten Fläche selbst (geobasierte Antragstellung). Kurz gesagt: Die Geometrie der Zeichnung zählt nun!

Wie läuft dieses Verfahren ab?

Für jeden Schlag, für jeden Teilschlag und für jedes Landschaftselement ist die vom Antragsteller bewirtschaftete Fläche exakt hinsichtlich der Lage digital einzuzeichnen. Die Flächengröße, die sich aus der Umrisszeichnung ergibt, wird automatisch übernommen und kann nicht verändert werden. Mit ANDI 2018 werden über 99 % aller Vorjahresgeometrien aus 2017 wieder mitgeliefert.

Im Zuge der geobasierten Antragsstellung können in ANDI alle eingezeichneten Geometrien (Zeichnungen), auch der jeweils benachbarten Schläge, über einen Web-Dienst im Bereich der Kartenthemen angezeigt werden. Damit hat jeder Antragssteller nach und nach die Möglichkeit, Flächenüberlappungen zu identifizieren und dann ggf. bis zum 15.05.2018 (Ende der Frist für die Antragsstellung im Jahr 2018) durch einen erneuten Datenupload zu korrigieren. Empfehlenswert ist es, kurz vor der Antragsfrist diese Möglichkeit zu nutzen und entsprechende Korrekturen durchzuführen. Voraussetzung für die Bereitstellung der Überschneidundungsflächen ist, dass die Antragsdaten vom Antragsteller abgegeben wurden und der Datenbegleitschein bei der LWK eingereicht sowie eine Eingangsregistrierung durchgeführt wurde.

Nach dem 15.05.2018 werden alle Zeichnungen zentral von Seiten der Bewilligungsstellen auf Überlappungen geprüft. Betroffene Antragssteller werden dann schriftlich über diesen Sachverhalt informiert. Bis zum 21.06.2018 haben die Antragssteller dann die Möglichkeit, ihre Zeichnungen nochmals zu korrigieren, um Überlappungen zu vermeiden. Innerhalb dieser 35-tägigen Frist (vom 16.05. bis zum 21.06.) können durch das Vorab-Gegenkontroll-Verfahren (Pre-check) die den Antragstellern schriftlich mitgeteilten Flächenüberlappungen sanktionslos in ANDI durch einen erneuten Upload korrigiert werden. Sollte ein erneuter Upload durchgeführt werden, muss auch ein neuer Datenbegleitschein bei der zuständigen Bewilligungsstelle eingereicht werden. Weitergehende Änderungen, z.B. das Melden neuer Schläge, sind in dieser Phase jedoch nicht möglich.

Nach Durchführung des Vorab-Gegenkontroll-Verfahrens, also nach dem 21.06.2018, wird zentral eine weitere Überlappungsprüfung durchgeführt. Die dann festgestellten Überlappungen müssen abschließend geklärt werden, aber eine sanktionsfreie Rücknahme ist dann nicht mehr möglich. Kann keine Klärung herbeigeführt werden, erfolgt keine Auszahlung für den überlappenden Teil und zusätzlich erfolgt je nach Größe der Überlappung ein Sanktionsabzug bei allen betroffenen Antragstellern.

Beachten Sie dazu auch die Hinweise zur Erstellung von Schlaggeometrien - das pdf-Dokument kann heruntergeladen werden.

Aktuelle Schulungsvideos insbesondere für den Bereich Grafikbearbeitung finden Sie zusätzlich auf der Seite der Landwirtschaftskammer Niedersachsen.

geobasierte Antragstellung  
zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln